Silverlight – der Flash Killer?
Silverlight: Microsofts Flash-Konkurrent mit neuem Namen
Als Plugin für Internet Explorer, Firefox und Safari unter Windows und MacOS X vorgestellt.
Mit “Silverlight” hat Microsoft auf der Konferenz der “National Association of Broadcasters” (NAB2007) seine Alternative zu Adobes Flash vorgestellt. Microsofts neues Browser-Plug-In hörte bisher auf den Namen “Windows Presentation Foundation Everywhere” (WPF/E), soll in verschiedenen Browsern auf unterschiedlichen Plattformen laufen und die Basis für die Verbreitung von Inhalten der nächsten Generation sowie “Rich Interactive Applications” (RIAs) darstellen.
Silverlight setzt dabei auf Windows Media Video (WMV), Microsofts Implementierung des VC-1-Videostandards. So sollen sich zahlreiche schon heute im Netz stehende Videos auch mit Silverlight nutzen lassen. Zudem werden damit interaktive Videos unterstützt – vom Vollbild in HD bis hin zu mobilen Anwendungen. Auch kommt Silverlight so von Hause aus mit DRM daher und soll als “PlayReady” gekennzeichnete Inhalte abspielen können, sowohl unter Windows als auch auf Macs.
Auf Server-Seite soll der kommende Windows-Server “Longhorn” für die Lösung eine höhere Skalierbarkeit auf gleicher Hardware mitbringen. Zudem kündigte Microsoft das “Internet Information Services 7 Media Pack” an, das als kostenloser Download Longhorn um Funktionen wie eine Bitraten-Begrenzung erweitern soll.
Microsoft zeigt Silverlight zusammen mit dem Expression Media Encoder und Tarari Encoder Accelerator auf der NAB2007, weitere Details sollen auf Microsofts Webkonferenz Mix07 am 30. April 2007 in Las Vegas bekannt gegeben werden. Seit Februar steht bereits eine Vorabversion von Silverlight alias WPF/E zum Download bereit. Diese kann bis zum 1. Juni 2007 genutzt werden und unterstützt den Internet Explorer 6.0 und 7.0 sowie Firefox ab 1.5.0.8 und 2.0.
